Long Zentrum – Über Uns

Ein gemeinsamer Weg

Seit über zwanzig Jahren begleiten wir Menschen auf ihrem Weg durch die chinesischen Kampf- und Bewegungskünste. Im Mittelpunkt unseres Unterrichts stehen dabei nicht möglichst viele Techniken oder Übungen, sondern die Entwicklung des Menschen als Ganzes.

Wing Chun, Tai Chi, Qi Gong und Meditation sind für uns unterschiedliche Wege, die alle zu einem tieferen Verständnis des eigenen Körpers, der eigenen Wahrnehmung und der eigenen Bewegungsmöglichkeiten führen können.

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Unser Weg

Unsere Reise begann mit dem Wing Chun Kung Fu – einer Kampfkunst, die uns bis heute begeistert und geprägt hat.

Im Laufe der Jahre durften wir von insgesamt rund einem Dutzend Meisterinnen und Meistern aus Europa und China lernen, die unseren Weg nachhaltig geprägt haben. Ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre unterschiedlichen Sichtweisen fließen bis heute in unseren Unterricht ein.

Im Bereich Wing Chun waren dies insbesondere Perry Zmugg, Spencer Devine,  Lu Jiangquan und Donald Mak. Durch sie hatten wir die Möglichkeit, drei unterschiedliche traditionelle Wing-Chun-Linien über viele Jahre hinweg intensiv zu erlernen, die unser Verständnis dieser Kampfkunst auf ganz unterschiedliche Weise bereichert haben.

Auch im Tai Chi und Qi Gong hatten wir das große Glück, von verschiedenen renommierten Lehrerinnen und Lehrern aus unterschiedlichen Traditionslinien lernen zu dürfen. Besonders prägend war für uns darüber hinaus die langjährige Ausbildung bei dem daoistischen Stammlinienhalter Fang Fu († 2019), der unseren Blick auf die chinesische Philosophie, Meditation und die innere Kultivierung nachhaltig beeinflusst hat.

Eine entscheidende Erfahrung war für uns, nach vielen Jahren des Trainings in China noch einmal von vorne zu beginnen. Dort begegneten wir einer Sichtweise, die unser Verständnis grundlegend verändert hat. Weg von einem vorwiegend technischen und zielorientierten Lernen hin zu einem Unterricht, der den Körper, seine Struktur und seine natürliche Entwicklung in den Mittelpunkt stellt.

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Lernen und Lehren

Je länger wir uns mit den chinesischen Übungswegen beschäftigen, desto deutlicher wird uns, wie viel es noch zu entdecken gibt.

Diese Haltung prägt unseren Unterricht bis heute. Wir verstehen unsere Arbeit nicht als das Weitergeben fertiger Antworten, sondern möchten unsere Schülerinnen und Schüler dazu einladen, selbst Erfahrungen zu sammeln und ihren eigenen Weg zu gehen.

Seit der Gründung des LONG Zentrums im Jahr 2006 unterrichten wir Wing Chun, Tai Chi, Qi Gong und Meditation in Wien. Darüber hinaus sind wir seit vielen Jahren Lehrbeauftragte für Wing Chun Kung Fu am Universitätssportinstitut Wien.

Mit den Jahren durften wir unser Wissen auch weit über Österreich hinaus weitergeben. Seminare im In- und Ausland, Angelikas Buchveröffentlichungen, Christophs YouTube-Kanal sowie der Austausch mit Praktizierenden und Lehrerinnen und Lehrern aus aller Welt sind für uns Ausdruck eines Weges, auf dem Lernen und Lehren untrennbar miteinander verbunden sind.

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Angelika & Christoph

Angelika studierte Kunstgeschichte, Christoph promovierte im Bereich Rechtsphilosophie. Beide waren darüber hinaus viele Jahre in unterschiedlichen selbstständigen Tätigkeiten und Projekten aktiv, bevor sie sich entschlossen, ihr Leben ganz den chinesischen Kampf- und Bewegungskünsten zu widmen.

Vielleicht gerade deshalb verbinden wir heute traditionelle chinesische Übungswege mit einem klaren, strukturierten Unterricht, der sowohl die praktische Erfahrung als auch das Verständnis der dahinterliegenden Zusammenhänge fördert.

Unsere langjährige Unterrichtserfahrung hat uns gezeigt, dass nachhaltige Entwicklung nicht durch möglichst viele Techniken entsteht, sondern durch bewusstes Üben, geduldiges Lernen und die Bereitschaft, den eigenen Körper immer besser kennenzulernen. Diese Überzeugung prägt unseren Unterricht bis heute.

„An der Quelle ist das Wasser am klarsten.“

Dieser chinesische Leitsatz begleitet uns seit vielen Jahren. Er erinnert uns daran, immer wieder zu den Wurzeln zurückzukehren, Fragen zu stellen und offen zu bleiben für neue Erfahrungen. Genau dazu möchten wir auch unsere Schülerinnen und Schüler einladen.