Qi Gong & Meditation

Qi Gong und Meditation gehören zu den ältesten Übungswegen der chinesischen Tradition. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich deutlich. Während Qi Gong Bewegung, Atmung und Wahrnehmung miteinander verbindet, wird Meditation meist in der Stille geübt.
Gemeinsam ist beiden jedoch, dass sie uns einen Raum eröffnen, in dem wir uns selbst bewusster begegnen können.
Qi Gong
Der Begriff Qi Gong bedeutet sinngemäß „Arbeit mit dem Qi“, der Lebensenergie.
Im LONG Zentrum verstehen wir Qi Gong als einen Übungsweg, bei dem Bewegung, Atmung und Wahrnehmung zusammenwirken. Dabei geht es uns nicht darum, Bewegungen einfach nachzuahmen, sondern durch bewusstes Üben den eigenen Körper besser kennenzulernen und Schritt für Schritt zu einer natürlicheren und harmonischeren Art des Bewegens zurückzufinden.
Meditation
Viele Menschen verbinden Meditation vor allem mit Entspannung. Aus unserer Sicht ist Entspannung jedoch nicht das eigentliche Ziel der Meditation – sie kann vielmehr eine natürliche Folge der Übung sein.
Meditation bedeutet für uns, sich selbst kennenzulernen. Gedanken, Gewohnheiten und innere Muster werden sichtbar. Dadurch entsteht die Möglichkeit, ihnen bewusster zu begegnen und sich nicht mehr ausschließlich von ihnen bestimmen zu lassen.
Was bleibt, wenn all diese Gedanken und Muster einmal still werden? Diese Frage begleitet den Weg der Meditation.
Was kann sich entwickeln?
Qi Gong und Meditation laden dazu ein, sich selbst bewusster kennenzulernen. Daraus können mit der Zeit mehr Ruhe, Ausgeglichenheit und ein tieferes Verständnis für den eigenen Körper, die eigenen Gedanken und Emotionen entstehen.

